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Der Wettlauf ins All im Kalten Krieg

Description:  Der Wettlauf ins All im Kalten Krieg. Es ging um Macht und Einfluß auf der ganzen Welt...
Author:Andreas Engelbrecht
deutsch
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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Der Wettlauf ins All im Kalten Krieg



Nachdem während des 2. Weltkrieges in Peenemünde an der Ostsee speziell durch Wernher von Braun die Raketentypen A 1 bis A 3 sowie die A 5 entwickelt worden waren, wurde der Raketentyp A 4 entwickelt, der später als V-2 bekannt wurde. Es wurde natürlich auch in andren Ländern an Raketen geforscht, aber die Deutschen waren im Raketenbau am weitesten. Nach dem Krieg war die fortgeschrittene deutsche Raketentechnik äußerst gefragt, so daß sich die Raketentechniker Deutschlands (teilweise unter Zwang) den Amerikanern und den Sowjets anschlossen. Die beiden Supermächte entwickelten auf Grundlage der V-2 die ersten Interkontinentalraketen, die mit Nuklearsprengköpfen bestückt werden konnten. Sie ließen sich aber auch dazu verwenden Satelliten in eine Erdumlaufbahn zu bringen.

Hiermit begann zwischen der Sowjetunion und der USA der Wettlauf um den ersten künstlichen Erdsatelliten.
Die Amerikaner entwickelten die Rakete VIKING, mit der im sogenannten VANGUARD-Projekt ein Forschungssatellit ins All geschossen werden sollte. Die Sowjets entwickelten währenddessen den Raketentyp WOSTOK, mit dem am 4.8.1957 SPUTNIK 1
in den Kosmos gebracht wurde. Der erste Start des VANGUARD endete zwei Monate später mit der Explosion der Rakete beim Start. Darauf wurde ein zweiter Start geplant, jedoch begann die amerikanische Armee ebenfalls mit einem Programm, einen Satelliten ins All zu befördern, dem sogenannten EXPLORER-Programm.
Unter von Braun entwickelt man die JUPITER C, die als Satellitenträger JUNO 1 bezeichnet wurde. Mit der JUNO 1 gelang der Start des EXPLORER 1 am 31.1.1958.
Bevor die Amerikaner ihren Satelliten ins All befördern konnten, vollbrachten die Sowjets mit SPUTNIK 2 am 3.11.1957 eine noch größere Leistung. An Bord des SPUTNIK 2 befand sich die Polarhündin Laika, mit der bewiesen wurde, daß Lebewesen im Kosmos überleben können. SPUTNIK 2 sendete zudem eine Reihe physikalischer Daten zur Erde zurück, bevor er nach drei Tagen versagte. Laika war offensichtlich schmerzlos verschieden, nachdem der Sauerstoffvorrat aufgebraucht worden war.
Am 17.3.1958 gelang auch VANGUARD 1 ins All, dem am 26.3.1958 EXPLORER 3 folgte.
Am 15.5.1958 erreichte SPUTNIK3 eine Umlaufbahn, am 26.6.1958 folgte EXPLORER 4.
Nicht einmal ein Jahr nach den ersten gelungenen Satellitenstarts, begann man damit die ersten Sonden zum Mond zu schicken. Am 17.8.1958 erfolgte der erste Start an Bord einer THOR-ABLE-Rakete, die kurz nach dem Start aber explodierte.
Am 11.8.1958 schaffte es PIONER 1 zwar nicht bis zum Mond, aber ungefähr ein Drittel der Strecke. Nicht vielmehr Erfolg hatte PIONIER 3 am 6.12.1958.
Am 18.12.1958 startete SCORE an Bord einer ATLAS B ins All. SCORE (Signal Communication Orbit Repeater Experiment) wurde zum Vorgänger der heutigen Kommunikationssatelliten, weil er Signale von der Erde aufnimmt und wieder abspielt.

1959 erreichten die ersten sowjetischen Sonden den Mond. LUNIK 1 flog im Abstand von 5000 km am Mond vorbei, LUNIK 2 landete auf dem Mond und LUNIK 3 übermittelte die ersten Bilder von der Rückseite des Mondes.
Bisher wurden nur zivile Objekt ins All befördert, so daß die amerikanischen Militärs ihre Interessen mit dem DISCOVERY-Programm (Wiedergewinnung von Objekten im All) und dem MIDAS, dem ersten Raketenfrühwarnsatelliten, 1960 vertraten.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB: mit Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, BeurkundungsG, BGB-Informationspflichten-Verordnung, Einführungsgesetz, ... Rechtsstand: 1. August 2012
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrecht, mit …
Strafgesetzbuch StGB: mit Einführungsgesetz, …
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, …
Arbeitsgesetze
Basistexte Öffentliches Recht: Rechtsstand: 1. …
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit …
 
   
 
     
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